Die Brotskulptur – eine heldenfreie Begegnung

Als Reaktion auf die politischen Ereignisse im Februar 2022 haben wir einen Raum geschaffen der ohne Helden auskommt. Wir beschlossen eine Art von Feminismus zu leben der sich außerhalb des Ereignisvollen und Heldenhaften bewegt. Wir haben Räume gestaltet die Platz für Begegnungen und inspirierende Gedanken hatten, die frei von Gewalt und zweifelhaften Heldentum waren. Dabei ließen wir uns von dem Text von Ursula K Lequin “The Carrier Bag Theory of Fiction” inspirieren. Wir haben Gefäße geformt und eine Brotskulptur erfunden, diese Erfindungen wurden ein Teil unseres Rituals im Hof der Universität der Angewandten Kunst in Wien. Platons Text – “Das Gastmahl” begleitete unser HanAls Reaktion auf die politischen Ereignisse im Februar 2022 haben wir einen Raum geschaffen, der ohne Helden auskommt. Wir beschlossen, eine Art von Feminismus zu leben der sich außerhalb des Ereignisvollen und Heldenhaften bewegt. Wir haben Räume gestaltet, die Platz für Begegnungen und inspirierende Gedanken hatten, die frei von Gewalt und zweifelhaftem Heldentum waren. Dabei ließen wir uns von Ursula K. Lequins Text “The Carrier Bag Theory of Fiction” inspirieren. Wir formten Gefäße und erfanden eine Brotskulptur, diese wurden ein Teil unseres Rituals im Hof der Universität der Angewandten Kunst in Wien. Platons Text – “Das Gastmahl” begleitete unser Handeln.

Sticky Fingers – Summer School 2022

A collaboration of the Social Design Studio (Brigitte Felderer / University of Applied Arts Vienna) with the ENUTC-Project “TRUSTMAKING: Young creators and responsibilities for the new green transition” and the Ceramics Studio of the University of Applied Arts Vienna

During the last two years city dwellers – especially youth – in particular yearned for being outside, for free expanses to move and be moved. The perception of open respectively public spaces in dense urban areas thoroughly changed with limited options of consumption. Urban qualities are not only evolving around possibilities to eat, drink and shop but rather around literally immaterial qualities which are transmitted by other people – of all generations –, by plants, by animals, by sensual experiences, by narratives, invisible systems, routines and rituals, rhythms, anchor points, by history and, of course, a prospect of an imaginable future. Urban structures are shaped by the interplay of their multiple layers. But layers opening up to qualities of “lieux infinis” (Encore Heureux) are adding to an atmosphere, to social density and cohesion, are communicating notions of in- as well as ex-clusion, of potentials and of unplanned possibilities of (urban) development and its infra-structure.

An die Wand muss es nicht

Galerie Maerz – Eisenbahngasse 20, Linz


mit: István Antal, Sepp Auer, Judith Fegerl, Miriam Hamann, Lotte Lyon, Leopold Kessler, Michael Kienzer, Miriam Laussegger/Sascha A. Zaitseva, Sun Li Lian Obwegeser, Arnold Reinthaler, Betty Wimmer
kuratiert von Daniela Wageneder-Stelzhammer
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